Leitartikel

Die Schaffung einer europäischen Großwasserstraßenverbindung zwischen dem Rhein- und Rhônegebiet ist im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturen eines der großen strategischen europäischen Projekte. Diesbezüglich ist das Projekt „Saône-Mosel, Saône-Rhein“ im Rahmen der Binnenwasserstraßen Teil des europäischen Verkehrskonzepts (transeuropäisches Verkehrsnetz) sowie des französischen SNIT (nationaler Plan zur Verkehrsinfrastruktur). Eine 2013 statt findende öffentliche Debatte, die sich auf die aktuell laufenden Studien im Hinblick auf eine Gleichstellung der Optionen Saône-Mosel und Saône-Rhein stützt, soll die öffentliche Hand dabei unterstützen, Stellung zu beziehen und den Fortgang des Projekts festzulegen.
In diesem Zusammenhang ist es unserer Auffassung nach wesentlich, die Werbung und das politische Sprachrohr im Hinblick auf die Verbindung „Saône-Rhein“ des Projekts „Saône-Mosel, Saône-Rhein“ besser zu strukturieren. Aus diesem Grund habe ich den Vorsitz des „Internationalen Konsortiums zur Entwicklung der Binnenwasserstraßen“ angenommen. Als Partner des Staates im Rahmen der Vorbereitung der öffentlichen Debatte hat unser Verband Ende 2011 beschlossen, alle Anstrengungen im Hinblick auf die Realisierung dieser Wasserstraßenverbindung zwischen Oberrhein und Mittelmeer zu unternehmen.
Das Konsortium ist bestrebt, auf internationaler Ebene sämtliche Partner zu vereinen, die an diesem großen strategischen europäischen Raumordnungsprojekt interessiert sind. Diesbezüglich öffnet sich das Konsortium für deutsche und schweizerische Partner, deren Beitritt wir sehr begrüßen. In diesem Sinne lade ich Sie herzlich ein, uns beizutreten und sich an der Realisierung dieser strategischen Wasserstraßenverbindung zwischen dem Oberrhein und Mittelmeer zu beteiligen.

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